Bergwanderungen und Bergtouren
1 Simmeringalm Gehzeit ca. 3 Stunden
Von Dormitz zur Bundesstraße und auf dieser ca. 150 m in Richtung Innsbruck. Dann rechts abbiegen und auf ziemlich steilem Anstieg aufwärts. Nach Erreichen der Waldgrenze über ebene Almwiesen zuerst südlich, dann östlich zur Simmeringalm auf 1.813 m Höhe, die im Sommer und im Winter bewirtschaftet ist. Im Winter gibt es von der Alm nach Obsteig eine tolle Naturrodelbahn. Von der Alm aus kann man unschwer in gut 45 Minuten, der roten Markierung folgend, den Gipfel des Simmering auf 2.096 m Höhe erreichen. Abstieg auch in Richtung Obsteig in ca. 2,5 Stunden möglich. Zurück zu Fuß über Holzleiten oder mit dem Postbus. |
II Nassereither Alm (Muthenaualm)
Drei Aufstiegsmöglichkeiten: Niedereben-Alpsteig-Hocheben und dann steiler bis zur Ecke Riffital mit schönem Aussichtspunkt. Von hier weiterer Anstieg, dann eben und zum Schluss abwärts zur Muthenaualm auf 1.739 m, im Sommer bewirtschaftet. Gehzeit ca. 3 Stunden, Markierung rot-weiß. Ca. 100 m südlich der Gipsmühle rechts abbiegen und in ca. 4 Stunden steil aufwärts. Markierung rotweiß. Auf dem Traktorweg, der 500 m südlich der Fernpasshöhe von der Bundesstraße abzweigt, in mittlerer Steigung zur Muthenaualm. Ab Straße 3 Stunden. |
III Wannig (Hochwannig), 2.493 m
Gehzeit ca. 5 Stunden - Markierung rot-weiß Vorerst wie unter B, Variante 1, beschrieben bis zum Flachstück mit Bächlein nach dem Riffital. Dann rechts (Hinweistafel) abbiegen und in sehr steilem Anstieg aufwärts bis zum Gipfel mit herrlichem Rundblick. Retour auf dem gleichen Weg bis zum Almsteig, dann nordwest zur Nassereither Alm (Muthenaualm). Ab der Hinweistafel 30 Minuten. |
IV Lehnberghaus Gehzeit ca. 3 Stunden - Markierung rot
Zuerst wie unter 10 beschrieben nach Aschland und dann über Weisland und Arzkasten zum Lehnbergweg und auf diesem zum Lehnberghaus auf 1.554 m Höhe. Schöner, aber steiler, gelangt man auf dem Wanderweg zum Lehnberghaus, der unterhalb von Arzkasten entlang des Sturlbaches aufwärts zieht. (Gehzeit von Arzkasten ca. 1,25 Stunden). Auch im Winter geöffnet - Naturrodelbahn. |
V Coburger Hütte Gehzeit ca. 6 Stunden - Markierung rot
Bis zum Lehnberghaus wie unter IV weiter über die 2.272 m hohe Grünsteinscharte, dann ca. 40 Minuten Abstieg zur Coburger Hütte beim Drachensee auf 1.917 m. Vom Lehnberghaus dauert der Aufstieg ca. 2,5 bis 3 Stunden. -Abstieg entweder wie Aufstiegsroute über die Grünsteinscharte oder über die Ehrwalder Alm nach Ehrwald (Liftbenützung möglich). Oder über den " Hohen Gang " nach Ehrwald, was aber nur geübten Bergwanderern zu empfehlen ist. Ebenso die sehr steile Abstiegsmöglichkeit über die Biberwierer Scharte nach Bieberwier. |
VI Marienbergalm
Gehzeit ca. 4 Stunden Zuerst nach Aschland, dann auf dem Marienbergweg über Jagdhütte zur im Sommer bewirtschafteten Marienbergalm auf 1.622 m Höhe. Weiter zum Marienbergjoch auf 1.789 m mit schöner Aussicht zur Zugspitze. Rechts hinauf über das Hölltörl, 2.126 m, Abstieg durch die »Hölle« zum Lehnberghaus. |
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VII Galtbergalpe Gehzeit ab Fernpasshöhe ca. 2 Stunden - Markierung rot weiß. Ab der Fernpasshöhe geht es in westlicher Richtung zum Kälbertal. Ab dem Talende führt ein kurzer Aufstieg zur nicht bewirtschafteten Galtberghütte auf 1.790 m Höhe.
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VIII Loreahütte und Loreaalpe
Gehzeit ab Femstein ca. 3 Stunden - Markierung rot-weiß Der etwas steile Aufstieg beginnt bei der Villa Lorea, ca. 300 m südlich von Femstein und führt zur Loreahütte. Von hier aus weiter in ca. 2 Stunden über die Loreascharte (2.315 m) zum Loreakopf auf 2.471 m. - Abstieg von der Loreaalpe für Geübte auch übers östliche Kreuzjoch (2.231 m) zur Galtberghütte und durchs Kälbertal zum Fempass möglich (3,5 bis 4 Stunden, ebenfalls rotweiß markiert.) |
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IX Lorekhütte Von der Loreahütte (siehe VIII) über die Loreascharte in 2,5 Stunden zur Lorekhütte auf 1.886 m, weiter nach Mitteregg-Brand-Rinnen und Berwang (ab Lorekalpe 4 bis 5 Stunden) oder über »Am Kragen«, 2.008 m, bergab durch das Hainbachtal zum Tegestal und nach Nassereith zurück (3 bis 4 Stunden). Hocheben - Waldeleweg - Lärchenwiese »Gufl«, oberhalb Roßbach rechts nach Niedereben und Nassereith. - Ältere Wanderer sollten diesen Rundgang in umgekehrter Richtung unternehmen!
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X Tarrentonalpe Gehzeit ca. 3 bis 4 Stunden Entlang des Fahrweges führt diese Wanderung durch das Tegestal. Nach dem Schweinsteinjoch auf 1.564 m geht es auf leicht fallender Route, vorbei am stillgelegten Bergwerk St. Veit, zur im Sommer bewirtschafteten Hinteren Tarrentonalpe auf 1.519 m. Im Süden liegt die Heiterwand, ein bekannter Kletterberg. |
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XI Anhalter Hütte Gehzeit ab Nassereith ca. 6 Stunden. Vorerst, wie unter X beschrieben, zur Hinteren Tarrentonalpe. Von dort links in südwestlicher Richtung hinauf zum Hinterbergjoch. Von dort über den Kromsattel (2.137 m) zur Anhalter Hütte in 2.038 m Höhe. Ausdauernde Bergwanderer können über das 2.198 m hohe Steinjöchl und weiter über die Maldonalpe, Maldonböden, durch das Salvesental und die Salvesenklamm nach Imst absteigen. - Normalerweise benützen die meisten jedoch den viel kürzeren Anstieg zur Anhalter Hütte, indem sie mit dem Auto von Imst bis zum Parkplatz Hahntennjoch fahren und von dort auf dem rot markierten AV-Weg 601 über das Steinjöchl in ca. 1,5 Stunden zur Anhalter-Hütte beim Kromsee aufsteigen. |
XII Heiterwandhütte Gehzeit ca. 5 Stunden Vorerst auf dem Fahrweg in das Tegestal hinein zum Schweinsteinjoch auf 1.564 m. Dort zweigt links der AV-Weg 615 ab, der über die verfallene Vordere Tarrentonalpe und durch das Reissenschuhtal aufwärts bis zur unbewirtschafteten Heiterwandhütte in 2.017 m führt. Rückweg auf der gleichen Route oder über das Alpeiltal nach Tarrenz hinunter und mit dem Postbus zurück nach Nassereith.
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XIII Sinnesbrunn
In Sinnesbrunn steht eine kleine Wallfahrtskirche auf 1.520 m Höhe. Zwei Aufstiegsmöglichkeiten bestehen: Durch das Gafleintal auf roter Markierung in ca. 3 Stunden; Vom Ortsteil Mühlofen nach der Brücke rechts aufwärts und über den Aussichtspunkt Kreuzle in ca. 4 Stunden entlang der roten Markierung nach Sinnesbrunn. - Abstieg wahlweise über Route 1 oder 2, alternativ auch über Obtarrenz nach Tarrenz und mit dem Bus nach Nassereith. |
Gerwin auf dem Weg zum Wannig
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